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Warum Waldorf?

Immer wieder werde ich gefragt, warum unsere Kinder auf die Waldorfschule gehen. Vor allem von Eltern, die selbst vor der Entscheidung stehen: Waldorf – ja oder nein?
In der September Ausgabe der „Erziehungskunst“ ist mein persönliches Plädoyer für die Waldorfschule erscheinen.
Auch online ist er zu lesen > hier.

Ich wäre wohl ein Hippie gewesen

Heute Abend habe ich das Stück „Hair“ im Theater am Goetheplatz gesehen.
Der Regisseur Robert Lehniger hat das Musical und die Idee der Hippie Protestbewegung in die Gegenwart übertragen und das ist ihm, wie ich finde, auf sehr coole Weise gelungen! Während der zwei Stunden hatte ich ein andauerndes „Ja, genau!“ auf der Zunge und auch im Herzen und habe mich auf eine Art „verstanden“ gefühlt.

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Mutter sein

Heute wird den Müttern gedankt. Ich möchte diesen Tag, meinen 11. Muttertag, nutzen, um selbst Danke zu sagen.

Zunächst einmal möchte ich der Natur danken für diese grandiose Einrichtung eines Körpers, der einen anderen Körper in sich heranwachsen lassen kann. Gerade diese Woche habe ich wieder über die Tatsache gestaunt, wie sehr meine Kinder (11 und 8 Jahre alt) in den letzten Wochen gewachsen sind und das an sich ist schon faszinierend. Ein sich ständig verändernder Körper – was für ein Wunder!

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Gelassen im Auto statt „Falling down“

Ja, ja, meditieren und  „Om“ machen  ist ja schön und gut, aber wenn es mal hart auf hart kommt, liebe Jumana, dann flippst Du doch auch aus, oder????
Ich? Ausflippen? Ja, kommt im Auto schon mal vor. Mehr Gelassenheit im Straßenverkehr könnte – glaube ich – vielen Menschen nicht schaden. Die allgemeine Verfassung entspricht ja eher der von Michael Douglas in „Falling down“.

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Super easy Umweltschutz

Briefkasten Immer wieder haben wir uns über die Flut an Papiermüll geärgert (am meisten über den samstäglichen „Einkauf aktuell“ in Plastikfolie mit Werbeprospekten voller billiger Fleischprodukte) und dennoch sehr lange gebraucht, um endlich den Aufkleber „Bitte keine Werbung“ an unserem Briefkasten anzubringen! Es wirkte SOFORT und hat unseren Papiermüll um sicherlich 80 (!!) Prozent gesenkt. So einfach – so hilfreich!  Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln darüber, dass wir uns diesen Quatsch so lange angetan haben.
Mit Absicht haben wir auch unsere Motivation (aus Umweltschutzgründen) mit aufgeklebt, vielleicht bringt es ja den ein oder anderen, der bei uns klingelt, zum Nachdenken?!
Ja, ja, ich weiß, wieder so ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber steter Tropfen höhlt ja bekanntlich den Stein und es ist wie immer ein Anfang. Vielleicht magst Du ja mit „höhlen“??

Grippe in mir, Grippe in der Welt

Auch mich hat die Grippe erwischt und zwar äußerst heftig. Ich hatte teilweise starke Schmerzen und ich bin glücklich, das Schlimmste nun überstanden zu haben. Meinem Körper habe ich in den letzten Tagen nur die besten Zutaten zukommen lassen und vor allem nur kleine Portionen. Ich habe viel getrunken und in die schlimmsten Schmerzen hineingeatmet. Die Termine und Verabredungen der Reihe nach abgesagt und dabei jedes Mal noch ein Stück mehr losgelassen vom „ICH WILL ABER.“ Ich habe geschlafen (mehr ging ohnehin nicht) und meinem lieben Körper dafür gedankt, dass er trotz seines angegriffenen Zustandes noch die wichtigsten Dinge wie selbstverständlich erledigt. Und wie er gegen den Virus kämpft. Ein wahres Wunder ist das doch! Solch ein Meisterwerk könnte sich kein Mensch ausdenken.
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Die „Veganmacher“: Karin Mück

1185466_505659322856348_429776573_nMit „Hof Butenland“ haben Karin Mück und Jan Gerdes einen Ort geschaffen, der soviel Hoffnung weckt, dass alle Welt darüber berichten möchte. So auch ich mit der Sendung „heimatZEIT“. Gleich 5 Sendungen haben das Team von „heimatLIVE“ und ich auf dem Hof gedreht – und während der Zeit habe ich die beiden in mein Herz geschlossen. Die links findet Ihr unterhalb des Steckbriefes.

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Im Interview

Jumana,Silke und vegane Muffins fotografiert von Bernd Büker

Jumana,Silke und vegane Muffins fotografiert von Bernd Büker

Im letzten Jahr hat Silke Liniewski ihr wundervoll inspirierendes Portal „piece by peace“ initiiert. Ich gehöre zu ihren ersten Interviewpartnern. Passenderweise, denn am Anfang einer Sache ist oft mein Platz im Leben. Es war ein sehr liebevolles Setting, das Silke und Bernd Büker an der Kamera kreiert haben und ich hatte viel Freude an Silkes Art, Fragen zu stellen. Nachdem ich ihr mein halbes Leben anvertraut habe (dieser Frau mit den interessierten Augen und dem offenen Herzen erzählt man alles), gab es zum Abschied noch ganz wunderbare mit Liebe gebackene vegane Sonnenscheinkekse. Das Wichtigste habe ich vor lauter „im Moment sein“ während des Interviews dann vergessen: Die Brücke zu schlagen von Frieden zum veganen Leben. Dabei ist doch das meine Hauptmotivation. Deshalb hole ich den Satz jetzt nach: „Im Frieden mit mir zu leben, bedeutet für mich auch, aus dem System der Tierausbeutung ausgestiegen zu sein.“

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„Dass es sowas Schönes gibt auf der Welt“ – Mark Scheibe im Wohnzimmer

Wenn ich Menschen begegne, die mit Herz und Leidenschaft ihrem inneren Auftrag folgen, dann bin ich immer in besonderem Maße berührt.

Der Musiker Mark Scheibe ist so ein Mensch. Gestern Abend hatte ich das Glück, ihn auf einer sehr speziellen „Bühne“ erleben zu dürfen. Im Wohnzimmer von Freunden trat er mit der „romantischen Band“ auf. Die Idee war, vor einem kleinen feinen Publikum einen Probedurchlauf der neuen Songs zu machen, bevor heute und die nächsten Tage das neue Album aufgenommen wird im Sendesaal Bremen.

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