Ein Dorf im Wald – eine Einladung

Ein Dorf im Wald – eine Einladung

An alle Freund*innen, Gemeinschaftssuchende und Interessierte an unserer Arbeit,

wir möchten Euch zu einem offenen Denk-, Fühl- und Kreier-Labor einladen:

Ein Dorf im Wald

Die Zukunft am Steigerhaus

Bist Du dabei?

Ein Kreativ-Wochenende mit offenem Ausgang

Vom 3.-5.9.2021

am Steigerhaus, Ohrdruf- Gräfenhain

Wie geht es weiter an diesem transformativen Kraftort mitten im Wald?

Betreiben tatsächlich „nur“ wir, Jumana und Matthias, hier Seminare, bieten Paar-Retreats und Auszeiten für Ruhesuchende an und kommen Familie und Freund*innen zu Besuch

oder

entsteht hier eine dauerhafte Gemeinschaft, eine Gemeinschaft auf Zeit, eine Seminarhaus-Betreibergemeinschaft?

Wird daraus ein Dorf im Wald?

Was ist hier möglich? Was will hier entstehen? Wer möchte dabei sein? Wer geht mit uns und dem Ort in Resonanz?

Wir öffnen uns für das Feld, das entsteht wenn viele Menschen zusammen kommen, die Weisheit und Intelligenz der Gruppe, das Potential im „dazwischen“, im Raum zwischen uns.

Wir sind offen für das, was dem Leben dient!

Wer bist Du?

Du bist wild denkend, lebendig liebend und lebend, technisch versiert, spirituell angebunden, fühlst Pioniergeist in Dir, bist strategisch planend oder tief fühlend? Alles zusammen oder etwas anderes, was zu einer Gemeinschaft beiträgt? Dann bist Du genau richtig für uns!

Für Dich ist das Wochenende interessant

  • wenn Du Dir ein Leben im Wald vorstellen kannst
  • wenn in Dir der Wunsch nach alternativem Wohnen und Gemeinschaft lebt
  • wenn Du Dich von uns und dem Ort angezogen fühlst
  • wenn Du Dir eine Rückzugsmöglichkeit für die Zukunft schaffen möchtest
  • wenn Du den Ruf für dieses gemeinschaftliche Wochenende im Wald fühlst

Das Wochenende

Wir wollen in diesen zwei Tagen zum einen mit Hilfe von offenen Formaten ganz konkret an einem Konzept für ein „Dorf im Wald“ arbeiten und uns gleichzeitig ausreichend Zeit für das gegenseitige Kennenlernen, das Spüren der potentiellen Mitmacher*innen, Meditationen, Rituale und Zeit in der Natur nehmen, so dass wir alle nach dem Wochenende mehr darüber wissen, ob, wann, wie und mit welcher Vision wir hier gemeinsam zusammen im Dorf im Wald leben wollen.
Unser Ziel ist es also -im besten Fall- eine Antwort auf die Frage: „Will ich oder will ich nicht?“ zu erhalten und dabei gleichzeitig immer wieder zu schauen, was das Leben von uns an diesem Wochenende will….

Hintergrund: Das Steigerhaus und wir

Das Steigerhaus ist ein Objekt mitten im Thüringer Wald, nah der Bach-Stadt Ohrdruf und birgt mit zwei angrenzenden Finnhäusern (die ggf. in das Gesamtkonzept mit eingebunden werden könnten) das Potential für ein kleines Dorf im Wald.

Im Ursprung ist es das Wochenendhaus der Prinzessin zu Coburg und Gotha, zu DDR Zeiten fanden hier fröhliche Ferienlager für Kinder statt und schließlich wurde hier bis 2016 eine Ausflugs-Gastronomie betrieben.

Wir haben das Grundstück mit Haupthaus, zwei Wohnungen, zwei Blockhäusern, einigen Nebengebäuden, eigenem kleinen Wald und einem 300m weit entfernten See im März gekauft und haben es Mitte April bezogen.

In diesen drei Monaten sind wir erst einmal selbst hier angekommen. Zunächst ging es uns darum, für ein (zweites) Zuhause für unsere Kinder zu sorgen. Gemeinsam mit ihnen haben wir das Wohnhaus so renoviert, dass wir uns alle hier wohl fühlen können.

Darüberhinaus haben wir uns einen Überblick über die technischen Voraussetzungen gemacht: wie ist das mit dem Strom? Woher kommt das (Quell-) und (Brunnen-)Wasser, wohin fließt das Abwasser? Wieso liegt ein totes Tier im See und welcher Förster ist unser Ansprechpartner? Wir durften an einer Ortsratssitzung des Ortsteils Gräfenhain teilnehmen und wurden vom Bürgermeister in Ohrdruf eingeladen, der uns herzlich willkommen hieß und uns seine Unterstützung versicherte: „Wir sind froh, dass sich wieder jemand um das schöne Steigerhaus kümmert.“

Überhaupt sind wir hier von allen Menschen in der Region sehr freundlich aufgenommen worden und konnten schon einige Netze knüpfen.

Über das technische Kennenlernen hinaus, haben wir auch Kontakt zur Seele des Platzes aufgenommen und lernen ihn und auch den Wald drum herum immer mehr als unsere Lehrmeister und unsere wichtigsten Verbündeten kennen.

Was will der Ort?

Was braucht der Wald?

Was ist heute dran?

Regelmäßig sind wir dazu auf „Lauschgang“ und versuchen nach anfänglichem manchmal patriarchal geprägtem „Erobern“ des Raumes auf achtsame und tief horchende Weise in Kooperation mit dem Platz zu handeln. Dabei lernen wir nicht nur ihn, sondern vor allem uns ganz neu kennen. Es berührt uns sehr, wie der Ort uns schon nach so kurzer Zeit „umerzogen“ hat- gemeinsam mit den Tieren, den Bäumen und allen Pflanzen.

Wir empfangen vielerlei Botschaften und sind dankbar, so gut geführt zu sein.

Seine letzte Botschaft war:

„Der Platz darf jetzt durchaus mit anderen Menschen belebt werden!“

Et voilà, so entstand diese Einladung!

Deine Möglichkeit, dabei zu sein

Bist Du angesprochen? Dann freuen wir uns wenn Du uns bis zum 10.8.2021 schreibst,

  • wer Du bist (falls wir Dich noch nicht kennen)
  • warum Du Dir vorstellen könntest in einer Gemeinschaft zu leben
  • welche Bedürfnisse Dir dabei im Speziellen und im Leben allgemein wichtig sind
  • was Deine schönsten Geschenke für die Welt sind
  • Du kannst Dir über das Foto unten ein erstes Bild von uns machen. Wir freuen uns wenn wir auch von Dir/Euch eines bekommen.

Wir haben Schlafplätze im Haus und in den Wohnungen, im Blockhaus und außerdem Platz für Zelte. Wir möchten die Zahl der Teilnehmer*innen an dem Wochenende auf 22 begrenzen.
Darüber hinaus stellen wir gerade in diesen Tagen eine Küche im Gemeinschaftsraum auf, in der wir gemeinsam kochen können.

Die Kosten für (bioveganes) Essen und Energieverbrauch möchten wir gerne auf uns alle verteilen und haben daher einen Preis von 80 Euro für das gesamte Wochenende (Freitag Ankommen ab 15 Uhr// Start 16 Uhr bis Sonntag 17 Uhr) festgelegt.
Wir haben den (sehr kalten) See und drei (inzwischen) warme Duschen: vielleicht kannst Du Dir aber auch vorstellen, einen Tag ohne den Luxus einer immer verfügbaren warmen Dusche auszukommen und stattdessen lieber ein Waldbad nehmen? 😉

Weitere Informationen

Wenn Du noch Fragen hast, dann schreibe uns gerne an:

info@steigerhaus.jetzt

oder persönlich

mail@jumanamattukat.de

dcmatthias@me.com

Wir freuen uns!

Jumana und Matthias mit dem Steigerhaus

P.S. Für diejenigen, die uns noch nicht kennen:

Wir sind Jumana (47 Jahre) und Matthias (55 Jahre), sind ein Liebespaar, sind Mutter und Vater und begleiten Paare auf ihrem Weg zu einer angstfreien Liebesbeziehung und einer erfüllten Sexualität.
Mehr über uns, unseren Ort, unsere Intention und unsere erste Zeit im Steigerhaus erfährst Du auch wenn Du unseren Telegram Kanal anschaust bzw abonnierst.

Mehr zu unserer Philosophie „Permaliebe – in der Liebe auf das Leben hören“ erfährst Du auf unserem zweiten Kanal. 

Über unseren bisherigen Lebenslauf, unsere Bücher und beruflichen Angebote als Begleiter von Führungskräften, erfährst Du hier mehr:

www.jumanamattukat.de und www.matthias-jackel.com

Auch wenn wir Dir an dem Wochenende ausführlich von unserer Vision von einem Leben in Gemeinschaft erzählen werden, so hat es Jumana einmal in einem ihrer Texte angedeutet:

https://www.jumanamattukat.de/wo-kaemen-wir-hin/

 

5 Kommentare

  1. Liebe Jumana, lieber Matthias,
    über eine Freundin habe ich gerade erfahren, dass ihr eine Gemeinschaft gründen möchtet. Mich hat eurer Projekt sofort angesprochen. Die letzten 7 Monate habe ich als Hauswirtschaftkraft in einem Seminarhaus im Schwarzwald gearbeitet und letzte Woche habe ich mir ein Seminarhaus in Bayern angeschaut wo ich Probearbeiten war. Ich bin gerade noch auf der Suche nach dem richtigen Ort für mich, wo ich wirken und arbeiten kann und probiere mich gerade neu aus. Ursprünglich habe ich im Büro gelernt. Die Zeit und das Leben haben mich aber aufgeweckt und ich habe erkannt, dass ich endlich dort sein möchte, wo ich wirklich zum Wohle aller wirken, leben und arbeiten kann. Die Natur ruft mich immer mehr. Seit 2 Jahren mache ich einen Ausbildung zum Natur- und Ritualcoach. Gerne möchte ich auch meine Musik mit meiner schamanischen Arbeit verbinden und suche einen Ort, wo ich das auch verwirklichen kann. Ich würde gerne an dem Kreativ-Wochenende im Wald teilnehmen um euch näher kennenzulernen. Gerne schicke ich euch auch nochmal meinen Lebenslauf mit Foto per mail. Ihr findet mich aber auch bei Facebook oder erreicht mich über Whatsapp, Telegram, Signal oder Threema. Ich würde mich sehr freuen von euch zu hören und wenn es klappen würde. Viele Grüße Sandra Gwiasda

    Antworten
  2. Grüß Euch Beide,habe alles mit großem Interesse gelesen und möchte mich hiermit für dieses Wochenende anmelden. Bin ein Saxe, aus der Dahlener Heide. War 40 Jahre selbständig, mit meiner Tischlerei. Bin im Praktischen Allrounder und könnte mir sehr gut vorstellen, bei diesem Dorfaufbau mit zu gestalten und es ist auch Kapital vorhanden.
    Freue mich von Euch zu hören

    Herzlichst friedo

    Antworten
  3. Hallo ihr Lieben,
    mein Name ist irma cécil und schaue und fühle in eure Richtung. Im Prinzip bin ich schon eine Weile unterwegs eine Gemeinschaft zu finden und habe bereits einige Gemeinschaftserfahrungen. Ich fühle, dass ein WIR das Wichtigste überhaupt ist, wobei natürlich jeder seine eigene „Vorstellung“ davon hat..oder? ohne Ideen und Wünsche bzw. Sehnsüchte ist hier niemand unterwegs.
    Und Ihr schreibt, dass ihr nicht sicher wisst, was ihr wünscht oder der Platz fragt.
    Meine erste mutige und heikle frage ist…teilt ihr?? Für mich ist nach all den Erfahrungen essentiell, eine gewisse Gleichheit. d.h. für mich: Jeder teilt und bringt sich mit Allem, was er und sie ist, ein. Nun habt ihr euch schon eingebracht mit eurer Energie,,, was sind eure Wünsche?
    Viele Gemeinschaften haben Konzepte und Regeln, klar, ohne Regeln oder Übereinkünfte geht es sicher nicht.
    Ich bin nun 64 jahre und immer noch sehr flexibel und körperlich fit, dem leben gewachsen. Habe eine große liebe zur Natur und seit Jahren gegärtnert. Mit anderen gemeinsam strebe ich nach Selbstversorgung, so weit wie möglich. Im weitesten Sinne Permakultur. Soviel als möglich Wildkräuter essen und zu Heilzwecken verwenden. Bin handwerklich versiert…..stricken spinnen, wolle färben und filzen… auch male ich . Die Malschule von Arno Stern inspiriert mich sehr; und überhaupt bin ich mittlerweile sehr angetan von seinen Gedanken und Taten…
    Was eben für mich nicht in Worten zu beschreiben ist…Ob ES passt, das sind Prozesse, Kennt ihr „Gemeinschaftsbildung von M. Scott Peck? Der Weg zu authentischer Gemeinschaft.“
    Und nun: Finanzen: welche Gedanken habt ihr dazu?

    Nun gut. soweit, natürlich könnte ich noch vieles erzählen, doch erstmal soweit. Es ist sehr schön, wenn ihr die Zeit für ein feed back nehmt.
    Nun weiß ich natürlich nicht, wie viele sich schon angemeldet haben für den September. Ich melde mich an, und schaue, ob es passt!
    danke fürs lesen. ganz liebe Grüße aus der hessischen Rhön.

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  4. Hallo Ihr Beiden,
    das klingt ja alles wundervoll! Ich bin sehr naturverbunden und wenn ich kann jeden Tag im Wald, um etwas für mein leiblich-seelisch-geistiges Gleichgewicht zu tun. Ich träume schon lange von Gemeinschaft, habe auch schon in verschiedenen Gemeinschaften als Gast eine Zeitlang mitgelebt und schaue gerne mal, ob es passt, zu Euch zu kommen – entweder zu den Kennenlerntagen oder auch sonst 🙂

    Antworten
  5. Ihr Lieben, vielen Dank für Eure Kommentare – die meisten von Euch hatten uns dann ja auch gemailt und wir haben geantwortet. Inzwischen sind wir für das Wochenende voll. Gerne könnt Ihr uns dennoch mailen oder hier kommentieren – wegen der hohen Resonanz denken wir über weitere Gemeinschaftswochenenden nach…
    Alles Liebe

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