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Wo kämen wir hin?

Wenn wir Bäume umarmten und sie nach dem Weg fragten.

Wo kämen wir denn dahin?

Wenn wir Kinder ernst nähmen und sie selbst entscheiden ließen.

Wo kämen wir denn dahin?

Wenn wir Tieren gleiche Rechte gäben und von unseren Tellern entfernten.

Wo kämen wir denn dahin?

Wenn wir alles miteinander teilten, unser Hab, unser Gut, unser Talent.

Wo kämen wir denn dahin?

Wenn wir frei liebten ohne Angst und Scham und Eifersucht.

Wo kämen wir denn dahin?

Wenn wir Militär-Milliarden ausgäben für frische Luft und sauberes Wasser?

Wo kämen wir denn dahin?

Wenn wir spazierten statt konsumierten. Auf der Wiese lägen und Gras zum Pfeifen brächten.

Wo kämen wir denn dahin?

Wenn wir unsere Wahrheit aussprächen – ohne Angst, nicht zu gefallen.

Wo kämen wir denn dahin?

Wenn wir arbeiteten ohne Geld zu verdienen. Wenn wir nicht arbeiteten und auch genug hätten.

Wo kämen wir denn dahin?

Wenn wir an eine saubere Umwelt und den Weltfrieden glaubten?

Wo kämen wir denn dahin?

Wir kämen an einen Ort, den die Besten – die, die jung sterben – schon vorbereitet haben.
Wo Sehnsucht und Wahrheit das Leben feiern.

Wir kämen an einen Ort, an dem wir unsere Talente und unser Essen teilten und uns freien Herzens liebten.
Wo die Alten und die Jungen und die Schnellen und die Langsamen, die Traurigen und die Fröhlichen, die Wütenden und die Zahmen am Feuer miteinander säßen. Wo wir fühlten, dass wir alle dazugehören, wie zur Natur.
Wo wir tanzten, lachten, sängen.

John Lennon säße am Klavier, stell Dir vor.

Und er wäre nicht der einzige.

 

Jesper Juul ist gestorben

„Sie rütteln so lange an Dir bis Du feste stehst.“ Diesen Satz des dänischen Familientherapeuten Jesper Juul über Kinder habe ich mir in der Beziehung zu meinen Kindern wohl am meisten zu Herzen genommen.

In gewisser Weise hat er mir mit seinen Gedanken zur Begleitung von Kindern geholfen, feste zu stehen. Seine Bücher sind mir glücklicherweise schon im Kleinkindalter unseres ersten Kindes begegnet.

Ich war damals alles andere als klar in meiner Rolle als Mutter und sehr stark auf der Suche – in meinem Inneren gab es eine Idee, aber im Außen stieß ich oftmals auf einen völlig anderen Umgang mit Kindern, der für mich nicht stimmig war. 

Diese Verunsicherung war einer der Gründe, warum ich mich eingehend in das Thema Schwangerschaft, Geburt und Erziehung einarbeitete und als Journalistin dann begann für das damals führende Familienportal „urbia.de“ zu schreiben. In diesem Zusammenhang habe ich Jesper Juul im Jahr 2007 anlässlich eines Vortrages persönlich treffen und interviewen dürfen. Nicht nur seine Antworten inspirierten mich damals sehr, sondern auch seine Gelassenheit und sein liebevoller und wertschätzender Blick auf das Verhalten von Kindern, aber auch auf uns Eltern. Ich konnte spüren wie er Eltern nicht verurteilte.

Eine innere Haltung von Liebe und Respekt kommt immer an. Seine Haltung strahlt aus seinen Büchern und Vorträgen. Und sie steckt an. Wer sich als Mutter liebevoll betrachtet fühlt, kann das Beste aus sich herausholen und seinen Kindern Liebe und Respekt entgegenbringen. Ich fühlte mich darin bestärkt auf mein eigenes Inneres zu vertrauen. 

Nachdem ich in der Kleinkindphase all seine Bücher verschlungen habe und Jesper Juuls Name fester Bestandteil unserer Gesprächen als Eltern war, fanden wir mit der Zeit und Erfahrung immer mehr innere Gewissheit und Klarheit über unseren eigenen Weg. Seine Bücher waren verinnerlicht und rückten in den Hintergrund oder wurden weitergebeben an jüngere Eltern.

Bis unsere Tochter in die Pubertät kam und mir sein Buch (Pubertät: wenn erziehen nicht mehr geht. Gelassen durch stürmische Zeiten) wieder Inspiration und Leuchtturm war.

Jesper Juul forderte Eltern auf, Leuchttürme für ihre Kinder zu sein. Er war es für uns Eltern.

Zuletzt habe ich sein Essay „Die intuitive Verbindung“ gelesen und war – wieder einmal – tief berührt. Es kam für mich – wieder einmal – zur rechten Zeit.

Seine Gedanken über Werte und Verhalten haben nicht nur ihren festen Platz in unserer Familie, sondern auch in meinen Führungskräftecoachings. Viele seiner Empfehlungen für Eltern übertrage ich auf Chefs und ihre Mitarbeiter, denn im Kern geht es um die grundlegenden Dinge wie Grenzen, Respekt und das klare Leben der eigenen inneren Werte – egal wo und mit wem!

Dieser Mann hat nicht nur mich, sondern sehr viele Eltern gestärkt und damit vielen Familien ein echteres Zusammenleben und vielen Kindern eine würdevollere Kindheit geschenkt. Ich verneige mich vor seinem Beitrag für ein liebevolleres Miteinander  –

Danke Jesper Juul!

Das Interview aus 2007.

Intuition zum Frühstück

Es ist soweit – die Bremer Schule für Intuition zeigt sich allen Interessierten, die mehr über unsere acht Wege zur Intuition erfahren wollen!
Nach einem erfolgreichen Crowdfunding, vielen Gesprächen, intensiver inhaltlicher Arbeit und einem Austausch unter den Dozent*innen, möchten wir uns Euch und Ihnen gleich zu Beginn des Jahres bei einem kleinen Frühstück vorstellen: 

am 6. Januar 2019 von 11 bis 14 Uhr
bei „co-vadis“, Contrescarpe 45, 28195 Bremen

Unsere Welt wird zunehmend komplexer, weniger be-greifbar und für den Verstand immer undurchschaubarer. Deswegen ist es notwendig, unsere Intuition zu schulen. Denn aus ihr heraus treffen wir täglich bewusste und lebensdienliche Entscheidungen.
Intuition ist in uns allen angelegt und trainierbar wie ein Muskel. Diesen „Muskel“ in unserem Innenraum können Sie in unserer achtteiligen Seminarreihe ausgiebig stärken. Hierbei schärfen Sie die eigene Intuition als Kompass für den eigenen Lebensweg. Und Sie trainieren Ihre Fähigkeit, ein tieferes Verständnis für sich und andere Menschen zu entwickeln.

Wir laden alle ein,
– die mehr über unsere Arbeit im Allgemeinen und unsere Seminare zur Schulung der Intuition in 2019/2020 erfahren möchten
– die einige der Dozent*innen der Schule kennen lernen wollen
– die einen kleinen Einblick in unsere Annäherung an die Intuition erleben wollen
und auch diejenigen,
– die einfach ein paar vegane Croissants bei einem Haferlattemacchiato an einem Ort mit schöner Aussicht genießen wollen.

Gründerin der Bremer Schule für Intuition Jumana Mattukat und Teile des Dozenten-Pionierteams freuen sich auf viele Menschen, deren Intuition ihnen sagt: „Ja, da will ich hin!!!“

Rückfragen und Anmeldungen bitte an mail@jumanamattukat.de oder Tel. 0421-69644668.
Der Eintritt ist frei!

Was will das Leben von Dir?

Diese Frage hörte ich zum ersten Mal in einem Seminar bei Dr. Christina Kessler.

So „andersrum“ und „wild gedacht“ gestellt, faszinierte sie mich von Beginn an und begleitet mich seitdem durch meine Entwicklungsprozesse.

Gemeinhin stellen wir uns – wenn überhaupt – die Frage „Was will ich vom Leben?“

Allein der Perspektivwechsel löst in mir recht viel aus. Automatisch komme ich vom Wollen ins Fragen, Fühlen, Erforschen, Herausfinden:

Empfinde ich Freude bei einem beruflichen Angebot, spüre ich Sinn dahinter? Dann kommt es für mich grundsätzlich in Frage.

Melden sich meine Alarmglocken bei einer bestimmten Person? Dann weiß ich, dass ich diesem Menschen gegenüber erst einmal vorsichtig sein sollte.

Was will mir meine aktuelle Blockade im Rücken signalisieren?

So kommuniziere ich über meinen Innenraum mit dem Leben. Ich kann dann nicht nur hören oder ahnen, was es von mir will. Ich kann ihm auch Fragen stellen.

Aus meiner Sicht lässt sich das „Leben hören“ üben. Es ist eine Schulung der eigenen Wahrnehmung, der Intuition und aller 33 Herzensqualitäten, insbesondere dem Gehorsam, der Demut und der Disziplin (wie sie in „Herzensqualitäten“ von Christina Kessler beschrieben sind).

Da wir auf die Frage „Was will ich vom Leben?“ meist sehr klare Vorstellungen wie Gesundheit, Glück, gute Beziehungen, Erfolg haben, erscheinen uns im Gegenzug die Antworten des Lebens nicht immer eindeutig.. Das Leben reagiert nicht in Worten auf unsere Frage, sondern wird sich eher in Form von Seelenbildern, Empfindungen oder auch Blockaden in uns äußern. Einige Beispiele:

Meine „Aufträge“ bekomme ich oft, indem ich nachts aufwache – so wie jetzt. Ich höre dann, dass ich etwas schreiben soll. Vorher kann ich auch nicht wieder einschlafen.
Das Wunderbare daran: Artikel, ganze Seminarkonzepte oder auch das grobe Gerüst für mein Buch schreiben sich dann wie von selbst.

Wenn ich in einem Konflikt mit den Kindern feststecke, kann ich sicher sein, dass sie mir mit ihrem Verhalten etwas spiegeln, das ich dadurch besser in mir erkennen kann.

In Meditationen bekomme ich Impulse, in Atemreisen erhalte ich Botschaften in Form von Seelenbildern. Im Wald erinnere ich mich ans Wesentliche.

Wenn ich Rückenschmerzen habe, dann fällt mir ein, dass ich man irgendeiner Stelle mal wieder zu viel Verantwortung übernommen habe. Ich darf dann mein selbstauferlegtes Kreuz wieder ablegen. Aktuell habe ich diese Schmerzen und habe noch nicht herausgefunden, an was ich zu viel trage. Vielleicht hat das Leben aber auch die Sprache gewechselt während ich noch an der Vorstellung klebe, dass es doch immer so war mit dem Rücken und ergo nun auch wieder so ist.

Dann darf ich mich erinnern: das Leben ist sehr viel flexibler und fließender als wir. Wenn ich mehr erfahren möchte, ist es wohl hilfreich, mich nochmal ganz neu zu öffnen, alle Vorstellungen fallen zu lassen und wirklich hinzuhören.

In diesem Moment spüre ich eine Wärme in mir aufsteigen und kann nicht sagen, ob mir das Leben damit auf meinen gerade formulierten Satz antwortet „Ja, genau, Jumana, lass Dich noch mal ganz neu ein.“ oder ob es eine tiefe Liebe ist, die in mir aufsteigt. Meine Liebe zum Leben, das immer gleichzeitig zu meinem Wohl und zum Wohle des großen Ganzen handelt. Auch wenn wir gerade bockig sind oder es nicht fühlen oder verstehen können – um zu wachsen und zu dem zu werden, der wir sind, bringt es uns alles, was wir brauchen: Freude, Traurigkeit, Herausforderung, Leid, Liebe, Schmerz, Chaos und eine darunter liegende Ordnung.
Und eines ist mir gerade heute klar geworden. Das Leben will gar nicht so viel von mir wie ich immer denke.

 

Seminarreihe zur Schulung der Intuition

In einer Welt, die zunehmend komplexer, weniger be-greifbar und für den Verstand immer undurchschaubarer erscheint, wird es immer notwendiger, unsere Intuition zu schulen, um aus ihr heraus bewusste und lebensdienliche Entscheidungen treffen zu können.

Auch wenn einige Menschen mehr „erspüren“ können als andere oder gar als „hellsichtig“ gelten, ist Intuition in uns allen angelegt und trainierbar wie ein Muskel. Diesen „Muskel“ in unserem Innenraum möchte ich in einer von mir konzipierten Seminarreihe ausgiebig erforschen und stärken.
Im nächsten Jahr biete ich dazu gemeinsam mit verschiedenen GastdozentInnen ein Intuitionstraining an. In dieser Reihe wird sowohl die eigene Intuition als Kompass für den eigenen Lebensweg geschärft und trainiert als auch die Fähigkeit erarbeitet, ein tieferes Verständnis für sich und andere Menschen zu entwickeln.

Dies kann im privaten wie im beruflichen Kontext hilfreich sein:

– bei der Selbstführung

– beim Leben erfüllter Beziehungen

– beim Führen von Mitarbeitern

– beim Begleiten von Menschen in Veränderungsprozessen

Führungskräfte, Personaler, Privatpersonen, Selbständige, Coaches – die Intuitionsschulung richtet sich an alle Menschen, die ihre eigene Intuition schärfen möchten und/oder mit anderen Menschen leben und arbeiten.

Aufbau der Seminarreihe:

Jedes Modul enthält intensive Selbsterfahrungselemente, Trainingseinheiten zur Schulung der Intuition und konkrete Werkzeuge für das alltägliche Leben.

9 Module à 2,5 Tage (Beginn Freitag 15 Uhr// Ende Sonntag 14 Uhr)

in Bremen (und umzu) – Beginn Herbst/Winter  2018 – genauer Ort und Termine folgen

Rückfragen, weitere Informationen  und Anmeldungen gerne hier oder an mail@jumanamattukat.de.

Als Seminarleiterin führe ich gemeinsam mit wechselnden GastdozentInnen durch die 9 Module.

Module und DozentInnen

  1. Modul: Intuition und Natur 
  2. Modul: Intuition durch Körperarbeit, mit Stephan Mattukat, amo breathworker
  3. Modul: Intuition und System, mit Gerald Höller, Systemischer Familienaufsteller und Empathischer Coach
  4. Modul: Intuition in Beziehungen, Teil 1: Bedürfnisse, mit Mariana Kretschmer, Gewaltfreie Kommunikationstrainerin
  5. ModulIntuition in Beziehungen, Teil 2: Empathie, mit Gerald Höller
  6. Modul: Intuition durch Achtsamkeit, mit Wolf Kleinecke, Achtsamkeitstrainer (MBSR)
  7. Modul: Kreativität durch Intuition, mit Jo von Beust, Künstler/Autor (abends: Stephan Mattukat)
  8. Modul: Intuition und Gemeinschaft, mit Tom Müller, Gruppenintelligenz-Experte
  9. Modul: Neue Wege mit gestärkter Intuition

Das Training der Intuition geschieht konkret durch die Schulung

der Körperwahrnehmung// des Bewusstseins// der Achtsamkeit// der Empathie// der Bedürfniswahrnehmung// der nonverbalen Kommunikation// der Kreativität// des Herzenhörens// des Erspürens von Energien// der bewussten Atmung// der Beziehungsarbeit// des Prozessorientieren Arbeitens// des Erforschens von Familiensystemen// der Kommunikation mit dem Inneren Team// des Zugangs zur inneren Stimme// // der Führung von Gruppe

Kern meiner Arbeit sind meine Kenntnisse der Regeln des universellen Prozesses nach Dr. Christina Kessler.

Die „Wirtschaftswoche“ beschäftigte sich aktuell (November 2017)  in einem Artikel mit der Frage, auf welche Fähigkeiten es ankommt in einer Welt, in der Maschinen immer mehr Arbeit erledigen: „Wenn alles, was effizient gemacht werden kann, von Maschinen noch effizienter gemacht werden wird, bleibt für uns Menschen nur die Arbeit, die schön gemacht werden muss. Diese Arbeit umfasst die zutiefst menschlichen Qualitäten, die sich eben nicht an KI delegieren lassen: Inspiration, Intuition, Intimität – und nicht zuletzt Empathie.“

Um genau diese Werte geht es auch in diesem Intuitionstraining. Ich freue mich auf zahlreiche InteressentInnen und eine erfüllende Schulung der Gabe der Intuition!

Rückfragen, weitere Informationen  und Anmeldungen gerne hier oder an mail@jumanamattukat.de.

esvedra

Dieses Foto ist im Oktober 2017 auf Ibiza entstanden – dem Felsen „Es Vedra“ im Hintergrund sagt man magische Kräfte nach. Mich zumindest hat er tatsächlich magisch angezogen. Als ich ihn zum ersten Mal sah, stockte mir der Atem!
Und er hat meinen Wunsch, das Thema Intuition zu vertiefen, verFELStigt.

Zeige Dich!

Mit „Zeige Dich“ möchte ich Dir dabei helfen, Dich und Dein berufliches Angebot, Deine Herzensangelegenheit und Deine Botschaft in Form eines kurzen Films in die Welt zu bringen.

Dazu entwickeln wir in einem Vorgespräch gemeinsam einen Drehplan. Ich mache Dir sowohl inhaltliche als auch bildliche Vorschläge, wie und wo Du Dich filmisch am Besten in Szene bringen kannst.

Im nächsten Schritt bereite ich Interviewfragen vor, die ich Dir entweder vor der Kamera stelle oder deren Antworten als „O-Ton“ in Deinen Film einfließen.
Das Drehen und Schneiden des Materials übernimmt eine erfahrene und wunderbar talentierte Kamerafrau, mit der ich bereits meinen eigenen Imagefilm realisiert und meine Serie zum Erlernen der arabischen Sprache produziert habe.

Wenn ich im Gespräch mit Menschen bin, dann bin ich an meinem Platz. Heute nutze ich mein Einfühlungsvermögen für meine Arbeit als Coach und Präsentationstrainerin. In meiner Zeit als TV-Moderatorin war es mein wichtigstes Anliegen, den Kern der Botschaft meines Gegenübers herauszukitzeln und meine InterviewpartnerInnen so gut wie nur möglich dastehen zu lassen.

Mit dieser Gabe möchte ich Dich unterstützen, Dein Licht leuchten zu lassen!
Deine Vorteile auf einen Blick:

  • Dein Video wird von einem professionellen TV Team produziert
  • Du lässt eigene Ideen einfließen und erhältst gleichzeitig kreative Vorschläge
  • Du erhältst ein Coaching zum Thema „Was ist der Kern meiner Arbeit?“
  • Bei der Aufnahme bekommst Du wertvolle Entspannungs- und Präsentationstipps,
  • einfühlsame Fragen und gutes Zuhören
  • Das Ergebnis ist eine „Bewegtbild Visitenkarte“,
  • ein ästhetisch und inhaltlich wertvolles Video frei nutzbar für Deine Zwecke

So könnte Dein Imagefilm aussehen.

So könnte Dein Interview inhaltlich aussehen.

So lasse ich selbst mein Licht leuchten:

  • TV lnterview zu meinem Buch
  • TV lnterview  zum Thema vegane Ernährung
  • Hier interviewe ich mich selbst. 🙂

Im Angebot sind enthalten:

  • Vorgespräch und Coaching
  • Entwicklung eines Drehplans und Interviews
  • Beratung beim Finden des Drehortes und der passenden Kleidung
  • Aufzeichnung des Interviews bzw. der passenden Bilder
  • Inhaltliche und emotionale Begleitung am Drehtag
  • Dreh und Schnitt des Materials, musikalische Untermalung
  • Beratung beim Einbetten des Videos auf Deiner Website
  • Liebevolle Fragen, „Händchen halten“ 🙂

Du hast Interesse? Dann melde Dich unter Mail@jumanamattukat.de oder Tel. -49 (0)421-696 44 668
Ich erstelle Dir gerne Dein auf Deine Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot!

lieschen_tv

 

 

Lebensenergie-Reporterin im Einsatz

Letzte Woche habe ich Helge Grotelüschen, den Mann hinter den Lebensenergie-Konferenzen, in Berlin interviewt. Eine sehr freudvolle Angelegenheit war das.

Als Helge und ich mit einem Sitzsack auf dem Auto auf dem Weg zum Drehort durch Berlin kurvten, wusste ich bereits: „Das kann nur gut werden.“

Auto

Angekommen im Park, platzierten wir unsere Sessel und waren sogleich in der passenden Energie mit den beiden Menschen hinter den Kameras: Joana und Adi.
Augenhöhe Mit Team
Für mich war es ein schöner Ausflug in die TV – Welt, die so lange mein Zuhause war. Als wir fertig waren, schätzte ich die Zeit unseres Interviews und lag auf die Minute richtig: 1Stunde 30. Ist wie mit dem Fahrradfahren. Manche Dinge verlernt man nie. 🙂
Nach diesem lebendigen Dreh dachte ich mir, dass ich nach der bewussten Abkehr vom „zuviel Außen“ des TV Business jetzt auch wieder Lust habe, meine langjährige Erfahrung als Journalistin mit Themen, die mir am Herzen liegen, zu verbinden. Integration der „alten“ Kompetenzen mit dem „neuen“ Bewusstsein. „Sowohl als auch“ eben!
Und als hätte das Leben eben diesen Drehplan mit mir vor, passt es jetzt gerade sehr genau, dass ich mich mit Helge zusammentue und sein Lebensenergie-Projekt als „Hofberichterstatterin“ und Reporterin mit Videos, Artikeln und meiner Energie unterstütze. Am 28.10.2017 startet die neue Lebensenergie-Konferenz going deeper !
Helge_Jumana

Was daraus noch entstehen mag? Wir  lassen es auf uns zukommen – und uns nach hinten fallen. 😉
Das fertige Interview zeige ich Euch natürlich sobald es fertig ist!
action

 

 

Ich heute früh

Und wenn wir uns von all den Erwartungen der anderen wahrhaftig befreit haben
und wenn wir auch alle Erwartungen und Ansprüche, die wir an uns selbst hatten, vollständig losgelassen haben, was dann?

Zunächst ein leicht bitterer Geschmack: wozu haben wir das getan? All die Kompromisse und kleinen Abweichungen von unserem eigentlichen Kern. Die Gesichtszüge frieren für einen Moment ein, die Stirn verdunkelt sich, ein kurzer Moment der Wut oder ist es eher nur Verwunderung? Dann folgt sogleich das Verständnis, Mitgefühl für uns selbst, denn es ist die Traurigkeit die Einsamkeit, das Wissen, dass wir diese Einsamkeit nicht spüren wollen, dass wir lieber immer wieder mehr dabei sein wollen als ganz zu uns zu stehen.

Doch wir erahnen jetzt auch das Große dahinter. Es fehlen nur noch ein paar Millimeter. Kurzes Zögern, doch die Sehnsucht ist größer als die Angst.

Einmal durch die Traurigkeit, das ist zu schaffen. Ausatmen, ja, ausatmen hilft.

Und dann, dann kommt es uns entgegen in seiner ganzen Schönheit, seiner Anmut, seinem Licht, seiner Umarmung. Es hat nur gewartet, gewartet auf uns, unseren Mut, es kann uns nur entgegenkommen, nicht bis ganz zu uns ran. Die Entscheidung können nur wir treffen. Dieses eine Stück gehen wir alleine, immer wieder. Die Wegbegleiter können uns nah heran bringen und das Große streckt uns die Hand entgegen. Doch den einen Schritt, den müssen wir gehen! Einmal durch den Schmerz und das Ungewisse hindurch.

Es ist zu schaffen und es lohnt sich.

Nicht wahr?

Jumana spielt Theater

Nachdem meine Kinder mit „The art of arriving“ und „Still out there“ so viel Freude am Theater spielen hatten, habe ich mich in dieser Spielzeit auch bei einer Theaterwerkstatt der „Jungen Akteure“ des Theater Bremen angemeldet. „I am“ – ein Mehrgenerationenstück, in dem es im weitesten Sinne um das Frau sein geht, sprach mich sehr an und ich war über viele Wochen hinweg Teil dieses Projektes. Die wöchentlichen Proben mit Christina Schahabi und Selin Portele haben mir sehr viel Freude bereitet und ich hätte nicht gedacht, dass das gemeinsame Entwickeln des Stückes und das Spielen von Szenen so viel mit Selbsterfahrung zu tun hat. Während der Zeit mit acht weiteren Frauen und zwei jungen Männern habe ich sehr viel über mich und meine Konditionierung als Frau erkannt. Viele der Elemente haben mich sehr berührt. In meinem Inneren hat das Proben neue Entwicklungsprozesse angestoßen und bereits laufende Prozesse begleitet. Insgesamt fühle ich mich nach der Erfahrung weiblicher und lasse meine Haare seit einer Weile lang wachsen.
Auch die Erfahrung, wie anders es sich in einer Verkleidung spielen lässt, hat mich sehr fasziniert.
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Da ich leider bei den entscheidenen Intensivproben verhindert war, werde ich nun in der nächsten Woche nicht mit auf der Bühne stehen wenn das Stück zur Aufführung kommt. Dennoch fühle ich mich als Teil von „I am“.

Allen BremerInnen möchte ich die drei Termine ans Herz legen. Ich werde auf jeden Fall bei der Premiere am 28.6. im Publikum dabei sein und freue mich den einen oder die andere (womit wir voll im Gender-Thema wären 🙂 )dort zu treffen.

Mehr Informationen gibt es hier:

Von „Tomorrow“, Kartoffeln und Ackeryoga

Alles begann mit dem Film „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen“.

Mit einigen Freunden schauten wir ihn im März an. Anschließend diskutierten wir über diesen wahrhaft inspirierenden Film, der zu Anfang kurz die Dramatik der Lage der Welt zusammenfasst und im weiteren Verlauf eine Vielzahl von Lösungen aufzeigt, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Er präsentiert neue Wege in den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Demokratie und Bildung.

Zu sehen, wie viele Menschen sich auf so vielen Gebieten nicht nur konstruktive Gedanken machen, sondern tatsächlich bereits handeln und welche positive Wirkung diese Aktivität hat, bewegte uns sehr.

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