Blog

Geburtstagsgedanken

Sie lebte ein Leben für zwei, denn immerhin durfte sie leben.

Ihre Schwester wurde nur eine Woche alt.

Sie würde sie ersetzen und alles wieder gut machen, das schwor sie sich wohl als Kind.

Brav und tapfer bemühte sie sich, ihr Versprechen einzuhalten, ließ keine Party aus und auch keine Gelegenheit, zog häufig um, es lockten so viele Aufgaben. Sie ließ all ihre Ideen sprudeln, hatte ja von allem immer für zwei.

Und war doch allein.

Sie heiratete, bekam zwei Kinder und wollte immer noch mehr.

Es ging nicht mehr weiter, puh, sie brannte fast aus.

Ihr Herz, ihr Körper, ihre Atemzüge waren nur für ein Leben gemacht.

In ihr formten sich Fragen, die lauter wurden und drängten.

Sie schaute hin, viele Jahre des Erkennens.

Hilfreiche BegleiterInnen tauchten auf.

Sie ging durch den Schmerz, einmal, zweimal, viele Male.

Und jedes Mal kehrte mehr Ruhe ein.

Mit gerade noch 45 (oder mal 2 mit 90?) kam es schließlich wirklich in ihrem Herzen an:

„Ja, ich darf leben – ganz für mich alleine.“

Ein Traum ist in Erfüllung gegangen

Wir sind Mitte September ins Bremer Blockland gezogen, mit Blick aufs Naturschutzgebiet und den kleinen Fluss Wümme. Wir wohnen damit nun auch ganz in der Nähe des „Ackerglücks“, unserem Gemüseanbau, mit dem wir gemeinsam mit Freunden nun in der dritten Saison unsere Erfahrungen machen.
Damit hat sich für uns ein Traum erfüllt!

Das Gesetz des Anfangs?

Als wir vor 9 Jahren von Wuppertal aus ein Heim in Bremen suchten, haben wir uns für eine Woche in einer Ferienwohnung im Bremer Blockland eingemietet, um stressfrei mit den damals noch recht kleinen Kindern Wohnungen und Häuser zu besichtigen. Schon damals waren wir fasziniert von diesem stadtnahen Landleben. Es war Februar und wir schlidderten über die vereisten Wiesen und genossen den weiten unbebauten Blick.
Ich weiß allerdings auch noch wie weit entfernt von Schule und Arbeit mir dieser Platz damals vorkam und wie uns damals schon sehr klar gesagt wurde: „Im Blockland wird niemals was frei.“

Wer Stauraum hat….

Nachdem ich in der Ferienwohnung zu Stephan sagte: „Eigentlich brauchen wir nicht mehr als wir hier mit haben: Kleidung, ein paar Spiele und Bücher.“, fanden wir ein schönes Haus zur Miete mit einem ganz besonderen, etwas verwunschenen Garten in Bremen-Schwachhausen, das – zu unserem Verhängnis – vollständig unterkellert war.
Denn wer Stauraum hat, nutzt ihn auch. Oder zumindest wir. 😉
Während unseres jetzigen Umzugs verbrachten wir also sehr viel Zeit damit, unser Hab und Gut zu entfrachten. Vieles schenkten wir dem sogenannten Sozialkaufhaus, einiges brachten wir zum Sperrmüll und unsere Tochter Emilia übernahm das Verkaufen der uns kostbaren Kinderbetten und Holzspielsachen bei Ebay Kleinanzeigen.

Loslassen

Wir wurden immer radikaler im Loslassen, vor allem Emilia war besonders gut darin und erinnerte uns immer wieder daran: „Wir wollen es doch loswerden!!“
Wir wurden reich belohnt, in dem wir uns immer befreiter fühlten und das Leben schenkte uns an den richtigen Stellen die richtigen Menschen. So fuhr ich mein altes Kinder-Bauernbett zu einer Frau ohne Auto, die mich mit den Worten begrüßte „Genau so eines hatte ich auch als Kind.“ Außerdem sah ich ihren süßen Zweijährigen, der künftig darin schlafen würde und konnte plötzlich gut Abschied nehmen. A propos Abschied nehmen. Im Prozess des Loslassens halfen mir zwei Empfehlungen der „Aufräumpäpstin“ Marie Kondo. Zum einen rät sie, sich nochmals bei den Dingen zu bedanken, die man entsorgt. Das machte es mir tatsächlich sehr viel leichter – so konnte ich mich noch einmal in Dankbarkeit mit den Dingen verbinden. Zum anderen empfiehlt sie, bei Sachen, bei denen wir unsicher sind oder es uns schwer fällt, die Frage zu stellen, ob uns der Gegenstand glücklich macht. Das hilft vor allem bei den Dingen, die wir aus unserer Konditionierung heraus behalten, z.B. „Geschenke darf man nicht wegtun!“ Ich habe Marie Kondos Fragen um eine ganz pragmatische ergänzt. „Wo genau wird es im neuen Zuhause stehen, liegen oder hängen?“ Wenn die Antwort darauf „Keller“ war und es sich nicht um Zeltsachen, Koffer oder ähnliches handelte, sanken die Chancen des Gegenstandes auf einen Platz in der Umzugskiste.
Ich war überrascht, was wir tatsächlich alles loslassen konnten!

Rituale erleichtern Übergänge

Überhaupt habe ich diesen Umzug nicht einfach als eine zu erledigende Sache empfunden, sondern ihn ganz bewusst als das wahrgenommen, was er tatsächlich ist. Ein krasser Prozess der Reinigung, des Abschiednehmens, der Neu(er)findung – ja, der Wandlung.
Da wir ihn auch als Familie so bewusst durchlebt haben, hatten wir eines Nachmittags das Bedürfnis, ein Ritual für das Haus, das wir verließen, zu machen.
Dabei rekapitulierten wir, was wir alles darin erlebt haben. Besondere Feiern, Besuche von Freunden und Familie, Kindergeburtstage, den ganz normalen Alltag, amoChange Groups, unsere Katzen, die Abende in „my private vegan restaurant“,Tanzpartys, das große Fredrick Vahle Konzert und und und…
Wir wurden plötzlich traurig und merkten: auch wenn die Entscheidung für etwas Neues sehr klar und voller Vorfreude ist, kann gleichzeitig auch Traurigkeit in uns sein.
Es tat gut, das Haus, den Garten und alles, was es uns und was wir ihm geschenkt haben, noch einmal zu würdigen. Wir hatten in den letzten Monaten vor allem den Augenmerk auf das gerichtet, was uns alles störte und hatten es auch tatsächlich vernachlässigt. Jetzt wussten wir es wieder zu schätzen!
Ernstgemeinte Rituale sind schon eine feine Sache! Sie ermöglichen uns echte Abschiede und damit auch echte Neuanfänge.

Kleine Krisen

Wenn es zwischenzeitlich eine Durststrecke gab oder der Flow tatsächlich auch mal ernsthaft unterbrochen war, half es mir, nochmal zu unserem zukünftigen Wohnort zu radeln und mir vor Augen zu führen, wofür wir diesen Aufwand betrieben. Daran erinnerte mich unser Sohn Richard zwischenzeitlich, der voller Vorfreude immer mal wieder ins Haus wollte. Und glücklicherweise ermahnten mich Freundinnen am Telefon, über meinen „Ich muss das alleine schaffen“ Schatten zu springen und andere um Hilfe zu bitten. (Danke dafür!)
Bis auf diese kleinen Krisen stand mir körperlich so viel Energie zur Verfügung wie schon lange nicht mehr. Ich war sehr überrascht, dass ich zeitweise 16 Stunden am Stück körperlich arbeiten konnte und mein Körper erst dann eine ernsthafte Pause verlangte. Ich dankte es ihm, mit einer täglichen ausgiebigen Fußmassage und einem tatsächlichen kleinen Dankesritual vor dem Schlafengehen.

Verhaltensänderung für die Zukunft?

Und so sind wir nun also nach einem glatt gelaufenen Umzug dabei, unsere übrig gebliebenen Dinge aus Umzugskisten in unser neues frisch renoviertes Zuhause zu räumen. Eine neue Chance auf dauerhafte Ordnung und Einfachheit. Mir ist auch bewusst geworden, dass das Aufräumen, Reinigen und Putzen nicht nur für uns persönliche Klarheit schafft, sondern auch „ins Feld“ wirkt und z.B. das Umfeld ansteckt.
Gerade weil wir nun sehr viel Zeit für das Entfrachten aufwenden durften und mussten und uns bewusst wurde wie viel Energie Besitz binden kann, werden wir zukünftig (noch) sehr viel achtsamer sein bei Neuanschaffungen: Brauchen wir das wirklich? Macht es uns glücklich? Und eben ganz pragmatisch „Wo kommt es hin?“ Das zumindest möchte ich als Erkenntnis mit hinüberretten in unseren Familienalltag.

Dankbarkeit

Wenn ich nun also am Herd stehe und mit Blick auf die Wümme das Mittagessen vorbereite und unsere Kinder strahlend von ihrem wirklich langen Radweg aus der Schule kommen, dann bin ich einfach nur dankbar, glücklich und zufrieden.
Ich genieße das Glück, über das uns das Leben hat stolpern lassen.
Ach ja, wie sind wir denn nun überhaupt an eine Wohnmöglichkeit im Blockland gekommen, wo dort doch „niemals was frei wird“? Das ist eine andere Geschichte und vielleicht erzähle ich sie demnächst auf diesem Kanal….

Jesper Juul ist gestorben

„Sie rütteln so lange an Dir bis Du feste stehst.“ Diesen Satz des dänischen Familientherapeuten Jesper Juul über Kinder habe ich mir in der Beziehung zu meinen Kindern wohl am meisten zu Herzen genommen.

In gewisser Weise hat er mir mit seinen Gedanken zur Begleitung von Kindern geholfen, feste zu stehen. Seine Bücher sind mir glücklicherweise schon im Kleinkindalter unseres ersten Kindes begegnet.

Ich war damals alles andere als klar in meiner Rolle als Mutter und sehr stark auf der Suche – in meinem Inneren gab es eine Idee, aber im Außen stieß ich oftmals auf einen völlig anderen Umgang mit Kindern, der für mich nicht stimmig war. 

Diese Verunsicherung war einer der Gründe, warum ich mich eingehend in das Thema Schwangerschaft, Geburt und Erziehung einarbeitete und als Journalistin dann begann für das damals führende Familienportal „urbia.de“ zu schreiben. In diesem Zusammenhang habe ich Jesper Juul im Jahr 2007 anlässlich eines Vortrages persönlich treffen und interviewen dürfen. Nicht nur seine Antworten inspirierten mich damals sehr, sondern auch seine Gelassenheit und sein liebevoller und wertschätzender Blick auf das Verhalten von Kindern, aber auch auf uns Eltern. Ich konnte spüren wie er Eltern nicht verurteilte.

Eine innere Haltung von Liebe und Respekt kommt immer an. Seine Haltung strahlt aus seinen Büchern und Vorträgen. Und sie steckt an. Wer sich als Mutter liebevoll betrachtet fühlt, kann das Beste aus sich herausholen und seinen Kindern Liebe und Respekt entgegenbringen. Ich fühlte mich darin bestärkt auf mein eigenes Inneres zu vertrauen. 

Nachdem ich in der Kleinkindphase all seine Bücher verschlungen habe und Jesper Juuls Name fester Bestandteil unserer Gesprächen als Eltern war, fanden wir mit der Zeit und Erfahrung immer mehr innere Gewissheit und Klarheit über unseren eigenen Weg. Seine Bücher waren verinnerlicht und rückten in den Hintergrund oder wurden weitergebeben an jüngere Eltern.

Bis unsere Tochter in die Pubertät kam und mir sein Buch (Pubertät: wenn erziehen nicht mehr geht. Gelassen durch stürmische Zeiten) wieder Inspiration und Leuchtturm war.

Jesper Juul forderte Eltern auf, Leuchttürme für ihre Kinder zu sein. Er war es für uns Eltern.

Zuletzt habe ich sein Essay „Die intuitive Verbindung“ gelesen und war – wieder einmal – tief berührt. Es kam für mich – wieder einmal – zur rechten Zeit.

Seine Gedanken über Werte und Verhalten haben nicht nur ihren festen Platz in unserer Familie, sondern auch in meinen Führungskräftecoachings. Viele seiner Empfehlungen für Eltern übertrage ich auf Chefs und ihre Mitarbeiter, denn im Kern geht es um die grundlegenden Dinge wie Grenzen, Respekt und das klare Leben der eigenen inneren Werte – egal wo und mit wem!

Dieser Mann hat nicht nur mich, sondern sehr viele Eltern gestärkt und damit vielen Familien ein echteres Zusammenleben und vielen Kindern eine würdevollere Kindheit geschenkt. Ich verneige mich vor seinem Beitrag für ein liebevolleres Miteinander  –

Danke Jesper Juul!

Das Interview aus 2007.

Aufstellungen und Atmen

In unserem ersten gemeinsamen Seminar im April 2018 im paradiesischen „Tamanga“ haben mein Kollege Gerald Höller und ich erleben dürfen wie wunderbar sich systemische Aufstellungsarbeit mit energetischer Atemarbeit kombinieren lassen.

Beide Werkzeuge verhelfen den TeilnehmerInnen dazu, ihre Innenwelt zu bereisen, dem eigenen Wesenskern nahezukommen und der inneren Weisheit und Intuition einen Raum zu öffnen. Auch für uns war es neu, wie sehr sich unsere beiden Methoden in ihrer Kombination gegenseitig verstärken. Eine wunderbare Erfahrung von Potentialentfaltung!

Deshalb sind wir voller Vorfreude darüber, auch in diesem Jahr wieder ein gemeinsames Seminar im April in „Tamanga“ in Gamlitz (Österreich) anbieten zu können.

So wie wir Atem- und Aufstellungsarbeit in Beziehung zueinander bringen, wollen wir auch den TeilnehmerInnen zu einem Erleben verhelfen, das sie in Beziehung bringt – mit der Kraft des verbundenen Atmens (nach Christina Kessler) und mit dem Feld, das uns umgibt und uns Erkenntnisse über uns liefern kann, die weit über den Verstand hinaus gehen.

Bist Du interessiert an dieser tiefgehenden Erfahrung? 

Spürst Du in Dir eine tiefe Sehnsucht nach einer innigeren Beziehung zu Dir selbst?

Möchtest Du erleben wie aus der Kombination der Methode des Aufstellens und der Methode des verbundenen Atmens etwas drittes Neues entsteht?

Dann freuen wir uns auf Deine Anmeldung!

Das Seminar findet im wunderschönen Seminarort „Tamanga“ in Österreich (Südsteiermark) vom 26.-28.April statt.

Seminarkosten: 220 Euro

Beginn: Freitag, 15 Uhr// Ende: Sonntag, 13 Uhr

(Unterkunft bitte direkt buchen unter office@TamanGa.at

Rückfragen und Anmeldungen unter

mail@jumanamattukat.de oder Tel. -49 (0)421-696 44 668

geraldhoeller@gmx.at oder Tel. -43 (0) 676 6036927

Seminarleitung

geri

Psychologe Gerald Höller (Systemische Familienaufstellungen)      

jumana

Coach und Autorin Jumana Mattukat (Atemarbeit)  

Intuition zum Frühstück

Es ist soweit – die Bremer Schule für Intuition zeigt sich allen Interessierten, die mehr über unsere acht Wege zur Intuition erfahren wollen!
Nach einem erfolgreichen Crowdfunding, vielen Gesprächen, intensiver inhaltlicher Arbeit und einem Austausch unter den Dozent*innen, möchten wir uns Euch und Ihnen gleich zu Beginn des Jahres bei einem kleinen Frühstück vorstellen: 

am 6. Januar 2019 von 11 bis 14 Uhr
bei „co-vadis“, Contrescarpe 45, 28195 Bremen

Unsere Welt wird zunehmend komplexer, weniger be-greifbar und für den Verstand immer undurchschaubarer. Deswegen ist es notwendig, unsere Intuition zu schulen. Denn aus ihr heraus treffen wir täglich bewusste und lebensdienliche Entscheidungen.
Intuition ist in uns allen angelegt und trainierbar wie ein Muskel. Diesen „Muskel“ in unserem Innenraum können Sie in unserer achtteiligen Seminarreihe ausgiebig stärken. Hierbei schärfen Sie die eigene Intuition als Kompass für den eigenen Lebensweg. Und Sie trainieren Ihre Fähigkeit, ein tieferes Verständnis für sich und andere Menschen zu entwickeln.

Wir laden alle ein,
– die mehr über unsere Arbeit im Allgemeinen und unsere Seminare zur Schulung der Intuition in 2019/2020 erfahren möchten
– die einige der Dozent*innen der Schule kennen lernen wollen
– die einen kleinen Einblick in unsere Annäherung an die Intuition erleben wollen
und auch diejenigen,
– die einfach ein paar vegane Croissants bei einem Haferlattemacchiato an einem Ort mit schöner Aussicht genießen wollen.

Gründerin der Bremer Schule für Intuition Jumana Mattukat und Teile des Dozenten-Pionierteams freuen sich auf viele Menschen, deren Intuition ihnen sagt: „Ja, da will ich hin!!!“

Rückfragen und Anmeldungen bitte an mail@jumanamattukat.de oder Tel. 0421-69644668.
Der Eintritt ist frei!

Was will das Leben von Dir?

Diese Frage hörte ich zum ersten Mal in einem Seminar bei Dr. Christina Kessler.

So „andersrum“ und „wild gedacht“ gestellt, faszinierte sie mich von Beginn an und begleitet mich seitdem durch meine Entwicklungsprozesse.

Gemeinhin stellen wir uns – wenn überhaupt – die Frage „Was will ich vom Leben?“

Allein der Perspektivwechsel löst in mir recht viel aus. Automatisch komme ich vom Wollen ins Fragen, Fühlen, Erforschen, Herausfinden:

Empfinde ich Freude bei einem beruflichen Angebot, spüre ich Sinn dahinter? Dann kommt es für mich grundsätzlich in Frage.

Melden sich meine Alarmglocken bei einer bestimmten Person? Dann weiß ich, dass ich diesem Menschen gegenüber erst einmal vorsichtig sein sollte.

Was will mir meine aktuelle Blockade im Rücken signalisieren?

So kommuniziere ich über meinen Innenraum mit dem Leben. Ich kann dann nicht nur hören oder ahnen, was es von mir will. Ich kann ihm auch Fragen stellen.

Aus meiner Sicht lässt sich das „Leben hören“ üben. Es ist eine Schulung der eigenen Wahrnehmung, der Intuition und aller 33 Herzensqualitäten, insbesondere dem Gehorsam, der Demut und der Disziplin (wie sie in „Herzensqualitäten“ von Christina Kessler beschrieben sind).

Da wir auf die Frage „Was will ich vom Leben?“ meist sehr klare Vorstellungen wie Gesundheit, Glück, gute Beziehungen, Erfolg haben, erscheinen uns im Gegenzug die Antworten des Lebens nicht immer eindeutig.. Das Leben reagiert nicht in Worten auf unsere Frage, sondern wird sich eher in Form von Seelenbildern, Empfindungen oder auch Blockaden in uns äußern. Einige Beispiele:

Meine „Aufträge“ bekomme ich oft, indem ich nachts aufwache – so wie jetzt. Ich höre dann, dass ich etwas schreiben soll. Vorher kann ich auch nicht wieder einschlafen.
Das Wunderbare daran: Artikel, ganze Seminarkonzepte oder auch das grobe Gerüst für mein Buch schreiben sich dann wie von selbst.

Wenn ich in einem Konflikt mit den Kindern feststecke, kann ich sicher sein, dass sie mir mit ihrem Verhalten etwas spiegeln, das ich dadurch besser in mir erkennen kann.

In Meditationen bekomme ich Impulse, in Atemreisen erhalte ich Botschaften in Form von Seelenbildern. Im Wald erinnere ich mich ans Wesentliche.

Wenn ich Rückenschmerzen habe, dann fällt mir ein, dass ich man irgendeiner Stelle mal wieder zu viel Verantwortung übernommen habe. Ich darf dann mein selbstauferlegtes Kreuz wieder ablegen. Aktuell habe ich diese Schmerzen und habe noch nicht herausgefunden, an was ich zu viel trage. Vielleicht hat das Leben aber auch die Sprache gewechselt während ich noch an der Vorstellung klebe, dass es doch immer so war mit dem Rücken und ergo nun auch wieder so ist.

Dann darf ich mich erinnern: das Leben ist sehr viel flexibler und fließender als wir. Wenn ich mehr erfahren möchte, ist es wohl hilfreich, mich nochmal ganz neu zu öffnen, alle Vorstellungen fallen zu lassen und wirklich hinzuhören.

In diesem Moment spüre ich eine Wärme in mir aufsteigen und kann nicht sagen, ob mir das Leben damit auf meinen gerade formulierten Satz antwortet „Ja, genau, Jumana, lass Dich noch mal ganz neu ein.“ oder ob es eine tiefe Liebe ist, die in mir aufsteigt. Meine Liebe zum Leben, das immer gleichzeitig zu meinem Wohl und zum Wohle des großen Ganzen handelt. Auch wenn wir gerade bockig sind oder es nicht fühlen oder verstehen können – um zu wachen und zu dem zu werden, der wir sind, bringt es uns alles, was wir brauchen: Freude, Traurigkeit, Herausforderung, Leid, Liebe, Schmerz, Chaos und eine darunter liegende Ordnung.
Und eines ist mir gerade heute klar geworden. Das Leben will gar nicht so viel von mir wie ich immer denke.

Für das Seminar im Peace Food Paradies Tamanga (Österreich),  in dem wir diese Frage für uns erforschen, sind noch zwei Plätze frei.

Seminarreihe zur Schulung der Intuition

In einer Welt, die zunehmend komplexer, weniger be-greifbar und für den Verstand immer undurchschaubarer erscheint, wird es immer notwendiger, unsere Intuition zu schulen, um aus ihr heraus bewusste und lebensdienliche Entscheidungen treffen zu können.

Auch wenn einige Menschen mehr „erspüren“ können als andere oder gar als „hellsichtig“ gelten, ist Intuition in uns allen angelegt und trainierbar wie ein Muskel. Diesen „Muskel“ in unserem Innenraum möchte ich in einer von mir konzipierten Seminarreihe ausgiebig erforschen und stärken.
Im nächsten Jahr biete ich dazu gemeinsam mit verschiedenen GastdozentInnen ein Intuitionstraining an. In dieser Reihe wird sowohl die eigene Intuition als Kompass für den eigenen Lebensweg geschärft und trainiert als auch die Fähigkeit erarbeitet, ein tieferes Verständnis für sich und andere Menschen zu entwickeln.

Dies kann im privaten wie im beruflichen Kontext hilfreich sein:

– bei der Selbstführung

– beim Leben erfüllter Beziehungen

– beim Führen von Mitarbeitern

– beim Begleiten von Menschen in Veränderungsprozessen

Führungskräfte, Personaler, Privatpersonen, Selbständige, Coaches – die Intuitionsschulung richtet sich an alle Menschen, die ihre eigene Intuition schärfen möchten und/oder mit anderen Menschen leben und arbeiten.

Aufbau der Seminarreihe:

Jedes Modul enthält intensive Selbsterfahrungselemente, Trainingseinheiten zur Schulung der Intuition und konkrete Werkzeuge für das alltägliche Leben.

9 Module à 2,5 Tage (Beginn Freitag 15 Uhr// Ende Sonntag 14 Uhr)

in Bremen (und umzu) – Beginn Herbst/Winter  2018 – genauer Ort und Termine folgen

Rückfragen, weitere Informationen  und Anmeldungen gerne hier oder an mail@jumanamattukat.de.

Als Seminarleiterin führe ich gemeinsam mit wechselnden GastdozentInnen durch die 9 Module.

Module und DozentInnen

  1. Modul: Intuition und Natur 
  2. Modul: Intuition durch Körperarbeit, mit Stephan Mattukat, amo breathworker
  3. Modul: Intuition und System, mit Gerald Höller, Systemischer Familienaufsteller und Empathischer Coach
  4. Modul: Intuition in Beziehungen, Teil 1: Bedürfnisse, mit Mariana Kretschmer, Gewaltfreie Kommunikationstrainerin
  5. ModulIntuition in Beziehungen, Teil 2: Empathie, mit Gerald Höller
  6. Modul: Intuition durch Achtsamkeit, mit Wolf Kleinecke, Achtsamkeitstrainer (MBSR)
  7. Modul: Kreativität durch Intuition, mit Jo von Beust, Künstler/Autor (abends: Stephan Mattukat)
  8. Modul: Intuition und Gemeinschaft, mit Tom Müller, Gruppenintelligenz-Experte
  9. Modul: Neue Wege mit gestärkter Intuition

Das Training der Intuition geschieht konkret durch die Schulung

der Körperwahrnehmung// des Bewusstseins// der Achtsamkeit// der Empathie// der Bedürfniswahrnehmung// der nonverbalen Kommunikation// der Kreativität// des Herzenhörens// des Erspürens von Energien// der bewussten Atmung// der Beziehungsarbeit// des Prozessorientieren Arbeitens// des Erforschens von Familiensystemen// der Kommunikation mit dem Inneren Team// des Zugangs zur inneren Stimme// // der Führung von Gruppe

Kern meiner Arbeit sind meine Kenntnisse der Regeln des universellen Prozesses nach Dr. Christina Kessler.

Die „Wirtschaftswoche“ beschäftigte sich aktuell (November 2017)  in einem Artikel mit der Frage, auf welche Fähigkeiten es ankommt in einer Welt, in der Maschinen immer mehr Arbeit erledigen: „Wenn alles, was effizient gemacht werden kann, von Maschinen noch effizienter gemacht werden wird, bleibt für uns Menschen nur die Arbeit, die schön gemacht werden muss. Diese Arbeit umfasst die zutiefst menschlichen Qualitäten, die sich eben nicht an KI delegieren lassen: Inspiration, Intuition, Intimität – und nicht zuletzt Empathie.“

Um genau diese Werte geht es auch in diesem Intuitionstraining. Ich freue mich auf zahlreiche InteressentInnen und eine erfüllende Schulung der Gabe der Intuition!

Rückfragen, weitere Informationen  und Anmeldungen gerne hier oder an mail@jumanamattukat.de.

esvedra

Dieses Foto ist im Oktober 2017 auf Ibiza entstanden – dem Felsen „Es Vedra“ im Hintergrund sagt man magische Kräfte nach. Mich zumindest hat er tatsächlich magisch angezogen. Als ich ihn zum ersten Mal sah, stockte mir der Atem!
Und er hat meinen Wunsch, das Thema Intuition zu vertiefen, verFELStigt.

Was will ich vom Leben? Was will das Leben von mir?

„Was will das Leben von mir?“ Diese Frage hörte ich zum ersten Mal in meiner Ausbildung bei Dr. Christina Kessler.

Diese „andersrum“ und „wild gedacht“ gestellte Frage faszinierte mich von Beginn an und begleitet mich seitdem sowohl durch meine eigenen Entwicklungsprozesse als auch durch die meiner KlientInnen.

Mit dieser Frage möchten mein Kollege Gerald Höller und ich ein ganzes Wochenende mit Dir in den universellen Prozess eintauchen.

Dabei wollen wir -den Regeln des universellen Prozesses folgend- zunächst ehrlich anschauen „was ist“ in dem wir zum Beispiel den Fragen „Inwiefern hörst Du was das Leben von Dir will? oder „Nimmst Du Deinen Platz in der Welt ein?“ nachgehen.

Im nächsten Schritt möchten wir mit der Kraft der Gruppe erforschen, was es loszulassen oder zu integrieren gilt. Dabei helfen Fragen wie „Was ist Deinem Leben nicht mehr förderlich?“ und „Welche Hindernisse gibt es dabei zu überwinden?“.

Wir möchten Dich dann darin bestärken, Dich mit Deiner inneren Quelle und dem größeren Ganzen zu verbinden und Deiner inneren Stimme zu folgen!.

Unser Ziel ist es, Dir dabei zu helfen, die nächsten Schritte auf Deinem Lebensweg klarer zu erkennen, bewusster zu gestalten und echter zu gehen!

Auf der Reise nach innen unterstützt uns das Werkzeug des „verbundenen Atmens“ nach Christina Kessler.

Bei der Suche nach Deinem ureigenen Platz in der Welt hilft uns das Instrument „Systemische Struktur- und Familienaufstellung“.

Das Seminar findet im wunderschönen Seminarort „Tamanga“ in Österreich (Südsteiermark) vom 13. bis 15. April 2018 statt. Dort haben wir nicht nur die Gelegenheit, uns mit der umgebenen Natur zu verbinden, sondern können auch den direkten Bezug zu unserer Nahrung erleben, in dem wir dabei mitwirken, dass frisch geerntetes Gemüse aus dem Hauseigenen Garten auf unseren Tellern landet.

Konkret bedeutet dies, dass jede/r TeilnehmerIn sich 1,5 Stunden am Tag in die gemeinschaftlichen Aufgaben des Zentrums mit einbringt.

Das Seminar kann einzeln gebucht werden und dient gleichzeitig als Auftakt zu einer anschließenden Seminarreihe, daher ist dieses Seminar buchbar zum Sonderpreis:

Seminarkosten: 220 Euro + Mwst.

Beginn: Freitag, 15 Uhr// Ende: Sonntag, 13 Uhr

(Unterkunft bitte direkt buchen unter info@daseinszeit.at)

Rückfragen und Anmeldungen (bis spätestens 5. Februar 2018) unter

mail@jumanamattukat.de oder Tel. -49 (0)421-696 44 668

geraldhoeller@gmx.at oder Tel. -43 (0) 676 6036927

Seminarleitung

Bewusstseinscoach Jumana Mattukat (Atemarbeit)        Psychologe Gerald Höller (Systemische Familienaufstellungen)

jumana                                                            image002

 

 

 

 

Zeige Dich!

Mit „Zeige Dich“ möchte ich Dir dabei helfen, Dich und Dein berufliches Angebot, Deine Herzensangelegenheit und Deine Botschaft in Form eines kurzen Films in die Welt zu bringen.

Dazu entwickeln wir in einem Vorgespräch gemeinsam einen Drehplan. Ich mache Dir sowohl inhaltliche als auch bildliche Vorschläge, wie und wo Du Dich filmisch am Besten in Szene bringen kannst.

Im nächsten Schritt bereite ich Interviewfragen vor, die ich Dir entweder vor der Kamera stelle oder deren Antworten als „O-Ton“ in Deinen Film einfließen.
Das Drehen und Schneiden des Materials übernimmt eine erfahrene und wunderbar talentierte Kamerafrau, mit der ich bereits meinen eigenen Imagefilm realisiert und meine Serie zum Erlernen der arabischen Sprache produziert habe.

Wenn ich im Gespräch mit Menschen bin, dann bin ich an meinem Platz. Heute nutze ich mein Einfühlungsvermögen für meine Arbeit als Coach und Präsentationstrainerin. In meiner Zeit als TV-Moderatorin war es mein wichtigstes Anliegen, den Kern der Botschaft meines Gegenübers herauszukitzeln und meine InterviewpartnerInnen so gut wie nur möglich dastehen zu lassen.

Mit dieser Gabe möchte ich Dich unterstützen, Dein Licht leuchten zu lassen!
Deine Vorteile auf einen Blick:

  • Dein Video wird von einem professionellen TV Team produziert
  • Du lässt eigene Ideen einfließen und erhältst gleichzeitig kreative Vorschläge
  • Du erhältst ein Coaching zum Thema „Was ist der Kern meiner Arbeit?“
  • Bei der Aufnahme bekommst Du wertvolle Entspannungs- und Präsentationstipps,
  • einfühlsame Fragen und gutes Zuhören
  • Das Ergebnis ist eine „Bewegtbild Visitenkarte“,
  • ein ästhetisch und inhaltlich wertvolles Video frei nutzbar für Deine Zwecke

So könnte Dein Imagefilm aussehen.

So könnte Dein Interview inhaltlich aussehen.

So lasse ich selbst mein Licht leuchten:

  • TV lnterview zu meinem Buch
  • TV lnterview  zum Thema vegane Ernährung
  • Hier interviewe ich mich selbst. 🙂

Im Angebot sind enthalten:

  • Vorgespräch und Coaching
  • Entwicklung eines Drehplans und Interviews
  • Beratung beim Finden des Drehortes und der passenden Kleidung
  • Aufzeichnung des Interviews bzw. der passenden Bilder
  • Inhaltliche und emotionale Begleitung am Drehtag
  • Dreh und Schnitt des Materials, musikalische Untermalung
  • Beratung beim Einbetten des Videos auf Deiner Website
  • Liebevolle Fragen, „Händchen halten“ 🙂

Du hast Interesse? Dann melde Dich unter Mail@jumanamattukat.de oder Tel. -49 (0)421-696 44 668
Ich erstelle Dir gerne Dein auf Deine Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot!

lieschen_tv

 

 

Tiefgehende Gespräche für mehr Lebensenergie

Ich freue mich sehr auf die neue Lebensenergie-Konferenz, die am 28.10.2017 startet. Für diese inzwischen  4. Konferenz bin ich mal wieder ein wenig in die TV Welt eingetaucht: ich habe den Macher der Konferenz, Helge Grotelüschen, interviewt, ihm außerdem ein TV-Interview bei „Hamburg1“ vermittelt und auch für verschiedene „best of“ Videos die schönsten Stellen aus den vergangenen Konferenzen herausgesucht.

Helge_Jumana

Die Gespräche, die ich mir dazu angesehen habe, stecken voller neuer Impulse, mit denen ich in meinem Übersattgefühl bei all der Informationsflut unserer Zeit, gar nicht mehr gerechnet habe.

Ich war tatsächlich überrascht aus jedem der Gespräche, die Helge mit namhaften ExpertInnen führt, wirklich spannende Anregungen und Informationen für mich herausziehen zu können.

Zum Beispiel aus dem Interview mit Stanislav Grof, dem Mitbegründer der Transpersonalen Psychologie und dem Entwickler bzw. Wiederentdecker der Holotropen Atemarbeit. Da ich selbst Atemsitzungen leite, denen diese Form der Atmung zugrunde liegt, war mein Interesse natürlich schon im Vorfeld groß. Umso erstaunter war ich, dass es vor allem Grofs Aussagen zur Bedeutung der Geburt waren, die mich sehr berührten. Ich habe mich selbst lange Jahre mit dem Thema Geburt beschäftigt – privat, weil ich nach einer sehr schwierigen ersten Geburt nach einem anderen Weg gesucht habe und ihn in der traumhaft „haptonomisch“ begleiteten zweite Geburt erleben dufte und auch beruflich als ich den Elternratgeber „urbia TV“ einige Jahre produzierte und moderierte. Durch das Interview mit Grof wurde mir im Nachhinein noch einmal bewusst, dass ich mit meinem Gefühl richtig lag, der Wichtigkeit der Frage, wie wir auf die Welt kommen, etwas genauer nachzugehen.

Auch bei dem Interview mit Dr. Christina Kessler, der Begründerin der Amosophie, gab es – wie viele von Euch wissen – einen direkten persönlichen Bezug, da ich sie selbst durch ein TV- Interview kennengelernt habe,  im Anschluss daran sogleich eine Ausbildung bei ihr gemacht habe und meine Coaching– und Gruppenarbeit auf der „Amosophie“ beruht.

Als Veganautorin hat mich dann auch das Gespräch mit Barbara Miller besonders interessiert, da sie auf PatientInnen spezialisiert ist, die sich schon lange pflanzlich und teilweise rohköstlich ernähren. Wenn sie aus ihrer, dieser Ernährungsform grundsätzlich positiv gegenüber stehenden Haltung und aus ihrem Erfahrungsschatz heraus auch auf evtl. Risiken hinweist, kann ich mein Ohr und Herz öffnen und Neues in mich hineinlassen.
Natürlich habe ich mich auch auf mir neue Themen und Namen eingelassen. Ich konnte in jedem Gespräch sowohl Übereinstimmendes finden („Aha, deshalb ist es so wichtig, bestimmte Dinge nochmal zu durchfühlen.“ wie es Dr. Alexander Mücke bei seiner dem bioemotionalen Medizin erklärt) als auch Neues entdecken – wenn z.B. Thomas Frankenbach („Somatische Intelligenz“ ) erklärt, dass unser Körper sogar intelligent genug ist, um nicht dauerhaft auf industriell verfälschte „Nahrungsmittel“ hereinzufallen.

Alles in allem fand ich die Gespräche bereichernd und inspirierend und freue mich sehr darüber, dass Helge in der nächsten Runde, in der 4. Online-Lebensenergie-Konferenz, nun noch tiefer einsteigen möchte mit einigen der ExpertInnen aus den letzten Konferenzen – „going deeper“ eben. Neben den Gesprächen wird es Alltagstaugliche Praxisempfehlungen für uns Zuschauer geben.

Ich habe bereits jetzt viel Freude an diesem Projekt und freue mich, Helge dabei zu unterstützen, dieses breite Weisheitswissen möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

Magst auch Du dabei sein?
Hier gehts zur kostenlosen Online Konferenz vom 28.10. bis 10.11.2017.

fb_Seitencover_1